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Quartalsbericht 1

   Wie geht es mir?

Seit zwei Monaten bin ich nun in Taiwan und gewöhne mich immer mehr an das tägliche leben. Es gefällt mir hier wirklich gut, und ich bin sehr froh, dass ich nach Taiwan gehen konnte.


                           Meine Gastfamilie 

Insgesamt werde ich bei drei Gastfamilien leben. Des weiteren ist noch eine rotarische Familie bereit mich für eine kurze Zeit aufzunehmen, wenn ich aus irgendeinem grund zeitweise nicht bei meiner Gastfamilie sein kann. Alle Familien habe ich bereits am 2. Tag kennen gelernt, da sie für mich ein Willkommensessen organisiert hatten, an dem auch mein Councellor und der Sekretär meines Hostclubs teilnahmen.

Bei meiner ersten Familie, Familie Chen, 5 F. 101, 71 Lane Jiang-Nan Street, Neihu-District, Taipei City, werde ich bis voraussichtlich ende Dezember bleiben. Ein genaues Datum, wann ich die Familie wechsele wurde mir noch nicht gesagt, aber es wird voraussichtlich nach Weihnachten sein.

Bei Familie Chen fühle mich sehr richtig wohl. Schon nach kurzer Zeit wurde ich wie ein eigenes Kind behandelt, worüber ich sehr froh bin.

Meiner Gastmutter, Fanny, ist für mich innerhalb kurzer Zeit ein wichtiger Teil meines Lebens hier geworden. Sie ist Chinesischlehrerin an einer Grundschule. Daher weiß sie wie man anderen diese Sprache beibringen kann, was für mich sehr hilfreich ist. Mit ihr kann ich über eigentlich alles reden, und wir haben recht schnell herausgefunden, dass wir in vielen Dingen sehr ähnlich denken. An manchen Abenden sitzen wir nach dem Essen noch einige Zeit am Tisch und reden über verschiedene Dinge, lustige sowie ernstere.

Auch mit meinem Gastvater, Robert, komme ich inzwischen sehr gut aus. Anfangs war ich mir nicht sicher wie ich über ihn denken sollte, da sein Benehmen für mich so fremd war. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und es einfach akzeptiert. Er erzählt gerne Geschichten zu verschieden Orten, wodurch ein gemeinsames Reisen immer sehr interessant ist.

Meine Gastschwester, April, ist 14 Jahre alt und geht in die 9. Klasse. Anfangs wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte, dass nun ein älteres Mädchen im Haus wohnt, und ich glaube sie war ein wenig eifersüchtig auf mich. Die vorherige Situation, war, dass sie Fanny als Ansprechpartnerin hatte und Ihr Bruder Young, welcher momentan für ein Jahr in Amerika ist, Robert als Ansprechpartner. Aber nach und nach hat sich das, so scheint es zumindest gelegt, und wir kommen gut miteinander aus. Zeit wirklich miteinander zu reden bleibt jedoch nicht, da sie oftmals abends spät von der Schule nach Hause kommt. Aber inzwischen passiert es manchmal, dass wir bei einem gemeinsamen Essen uns einen Spaß mit unseren Eltern erlauben.

Insgesamt ist das Familienleben hier bei Familie Chen sehr harmonisch. In meiner Gegenwart kam es noch zu keinem Streit und es wird viel gesungen, meistens taiwanesische Volkslieder, was immer schön anzuhören ist.

Meine Familie zeigt mir viele schöne Orte in Taiwan und hat mich auch schon beiden Großeltern vorgestellt, welche in Taizhong beziehungsweise in einem kleinen Ort 1.5 Stunden von unserer Wohnung entfernt, wohnen. Mit ihnen konnte ich aber nicht reden, da sie nur taiwanesisch und japanisch sprechen.

Vor zwei Wochen sind wir zusammen das Wochenende über in die Berge gefahren, zusammen mit einem Club in dem Robert Mitglied ist. Wir hatten zeitweise nur 4 Grad, was ein großer Unterschied zu der noch immer recht hohen Temperatur Taipeis war.

Wir hatten jedoch eine menge Spaß.


                           Rotary und ich

Mein Hostclub hier in Taiwan ist der Rotary Club Taipei Metro East. Er tagt jeden Donnerstag von 12.30- 14.00 Uhr und hat 48 Mitglieder.

Einmal pro Monat gehe ich zu einem Meeting und halte einen kleinen Vortrag über den letzten Monat oder über besondere Ereignisse.

Am Tag nach meiner Ankunft bin ich das erste mal zu einem Rotarymeeting gegangen. Und habe mich auf chinesisch vorgestellt, wobei mir meine Gastmutter viel geholfen hat. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch mit dem Clubpräsidenten den Wimpel ausgetauscht. Bei einer Feier zum Mondfest habe ich ‚Der Mond ist aufgegangen’ gesungen, worüber sich die Rotarier anscheinend sehr gefreut haben, denn Gesang ist hier bei den Rotarymeetings sehr wichtig. Jedes Meeting beginnt mit mehreren Liedern, welche von allen mit Begeisterung gesungen werden, egal ob die Töne genau getroffen werden oder nicht.

Jedoch ist der Jugendaustausch in diesem Rotaryclub nicht so wichtig wie ich es von meinem Rotaryclub in Usingen gewohnt bin und es bestehen noch keine allzu großen Erfahrungswerte, da bisher nur wenige Inbounds in diesem Club waren.

Mit meinem Councellor habe ich bisher fast keinen Kontakt gehabt. Er ist häufig geschäftlich außerhalb des Landes.


                           Meine Schule

Hier in Taiwan gehe ich auf die Li Shan High School. Dies ist, wie mir gesagt wurde, die 5. beste Schule Taipeis. Ich gehe in die zweite Klasse, was in Deutschland der 11. Klasse entspricht, vom Leistungsniveau jedoch in den meisten Fächern anspruchsvoller ist, besonders in Mathematik, da hier die Schule nach 12 Jahren beendet wird. Allerdings ist das Niveau in den Englischklassen deutlich niedriger als in Deutschland.

Schule beginnt morgens um 7.30 Uhr und zweimal die Woche haben wir Morgens eine Schulversammlung.

Diese Versammlung beginnt jedes Mal damit, dass Sich die Schüler nach Klassen geordnet aufstellen. Danach gibt ein Schüler das Kommando, dass alle still zu stehen haben und den Schulleiter, welcher in dieser Zeit die Bühne betritt zu grüßen. Dann wird die Nationalhymne gesungen. Als nächstes werden Schüler die besonderes geleistet haben ausgezeichnet und der Schulleiter hält eine Rede. Des weiteren werden Neuigkeiten bekannt gegeben.

Eine Schulstunde dauert 50 Minuten, danach sind 10 Minuten Pause, in welcher wir den Klassenraum wechseln. Nach der zweiten Stunde ist eine 20 minütige Pause, in welcher wir die Schule sauber machen. Allerdings nehmen mir meine Klassenkameraden nach wenigen Minuten den Besen aus der Hand und sagen dann, dass ich genug gearbeitet habe und dass ich jetzt eine Pause machen kann. Wenn ich dann nach ein paar Minuten meine Klassenkameraden wieder ablösen will sagen diese dann nur, dass das nicht nötig sei.

Mittags um 12 ist eine einstündige Pause, in welcher wir unser Essen in der Schulkantine kaufen können. Um halb eins werden die Vorhänge zugezogen und die Lichter ausgeschalten. Bis um 1 Uhr schlafen dann alle, was für mich Anfangs sehr seltsam war. Inzwischen finde ich es aber richtig angenehm in dieser halben Stunde auch ein wenig zu schlafen.

Wir haben jeden Tag acht Stunden, wobei die 8. Stunde um 16.50 Uhr beendet wird. Anfangs war es sehr anstrengend für mich so lange in der Schule zu bleiben, aber inzwischen ist es relativ normal geworden.

Vom Unterricht verstehe ich allerdings so gut wie gar nichts.

Mit meinen Klassenkameraden komme ich sehr gut aus. Je mehr Chinesisch ich kann um so besser komme ich mit ihnen in Kontakt, was mich sehr freut. Allerdings bleibt in der Schule wenig Zeit für Gespräche, sodass ein gegenseitiges Kennenlernen etwas länger dauert. Aber ich gebe mir Mühe mehr und mehr über meine Klassenkameraden zu erfahren.

Alle Austauschschüler durften sich am ersten Schultag vor der ganzen Schule vorstellen. Die meisten Schüler waren sehr erstaunt, als ich sagte, dass ich 16 bin. Zum einen finden viele, dass 16 sehr jung für einen Austausch ist, zum anderen werde ich von vielen als älter eingeschätzt, da viele Taiwanesen deutlich jünger aussehen als sie wirklich sind.


                           Meine Aktivitaeten  

Ich versuche so viele verschiedene Dinge wie möglich zu erlernen, was dazu führt, dass ich hier ständig etwas zu tun habe.

Einmal die Woche habe ich Erhu Unterricht, dass ist eine Art chinesische Violine, welche nur 2 Saiten hat. Momentan klingt es noch sehr schief wenn ich spiele, weshalb ich so viel wie möglich übe, damit ich bald besser bin. Aber es macht wirklich Spaß. Besonders lustig ist der Unterricht, da ca. 30 Leute jeden Alters in einem Klassenraum sitzen und zur gleichen Zeit spielen, dirigiert von einem Lehrer, der zwischendurch immer wieder umhergeht und uns korrigiert.

Meine Schule ermöglicht es uns Austauschschülern des weiteren, dass wir einmal die Woche einen Vormittag zu einem Lehrer gehen, welcher uns verschiedene Dinge wie Kalligraphie und Töpfern beibringt, worüber ich mich besonders freue. Es benötigt viel Konzentration und Geduld alles so gut wie möglich zu machen, dafür kann man jedoch am Ende um so stolzer auf seine Arbeit sein.

Die Tochter eines der Rotarier der im Austauschkommitee ist, ist Teak won do Trainerin, was es uns ermöglicht das wir wenn wir wollen in die Teak won do Stunden gehen können, ohne dafür zahlen zu müssen. Es macht wirklich viel Spaß, ist jedoch anstrengender als es aussieht. Jeden Mittwochmorgen haben alle Austauschschüler zusammen Teak won do Unterricht, was immer sehr lustig ist.


                           Besondere Erlebnisse

Zwei Wochen nach meiner Ankunft habe ich das erste Erdbeben meines Lebens erlebt. Mitten in der Nacht bin ich davon aufgewacht, dass alles angefangen hat zu wackeln. Es war jedoch kein besonders starkes Beben und nach kurzer Zeit auch wieder vorbei. Es war jedoch eine Interessante Erfahrung. Das zweite Erdbeben war während des Kalligraphieunterrichts, was recht lustig war.

Des weiteren habe ich auch schon zwei Taifune erlebt.

Der erste, etwa einen Monat nach meiner Ankunft, wurde als sehr großer Taifun angekündigt. Meine Gastschwester und ich haben den Abend vor der Ankunft des Taifuns zusammen vor dem Fernseher gesessen und darauf gewartet, dass die Regierung beschließt, dass wir den Tag über schulfrei haben, was wir schließlich auch hatten. Der Taifun hatte jedoch seine Richtung geändert, sodass wir kaum mehr als viel Regen abbekommen haben.

Der zweite Taifun war um einiges stärker. Am Abend vor seiner Ankunft war der Wind schon so heftig, dass man kaum mehr laufen konnte und der Regen war sehr stark. Am eigentlichen Taifuntag kam der Regen beinahe wagerecht herunter und so manches Vordach wurde vom Wind mitgerissen. Den Tag haben wir mit chinesischen Filmen und Teetrinken verbracht, was auch sehr angenehm war, auch wenn eine Unterhaltung zeitweise des lauten Windes wegen kaum möglich war.

Am nächsten Tag war alles so gut wie vorbei und mein Gastvater und ich sind mit dem Auto durch Taipei gefahren. Überall waren Bäume umgestürzt, oder Dächer kaputt. Die Aufräumarbeiten hatten schon begonnen, sodass überall große berge aus Ästen und anderen Dingen aufgeschichtet waren.

Dies war eine sehr erstaunliche Erfahrung für mich.

                           Wo gibt es Probleme?

Probleme habe ich glücklicherweise eigentlich keine, und wenn doch lassen sich diese recht schnell lösen.

An einem Abend nach dem Chinesischunterricht jedoch wollten die Austauschschüler aus meiner Klasse zusammen Essen, um einander besser kennen zu lernen. Meine Gastmutter hatte mir dies auch erlaubt, da ich verstanden hatte wir würden in der nähe der Schule essen gehen. Es stellte sich jedoch heraus, dass meine Klassenkameraden zu einem Ort in Taipei fahren wollten, von dem ich wusste, dass meine Gastmutter nicht wollte, dass ich dort nicht hingehe. Dies war eine sehr unschöne Situation, da ich einerseits gerne mit meinen Klassenkameraden mitgehen wollte, andererseits aber auch meine Gastfamilie nicht enttäuschen wollte. Letzten Endes habe ich mich dann dafür entschieden nicht mitzugehen, worüber ich im nachhinein sehr froh bin. Denn an diesem Abend war ich sehr enttäuscht, dass ich nicht mitkonnte. Daraufhin haben Fanny und ich ein langes Gespräch geführt. Ich glaube, es war der Abend an dem ich wirklich ganz in der Familie angekommen bin.

                           Die neue Sprache

Seit zwei Monaten nun schon ist Chinesisch die Sprache die ich jeden Tag am meisten höre. Jedoch ist es wirklich nicht leicht sie zu verstehen. Jede Betonung ist wichtig und alles klingt recht ähnlich oder gar gleich. Des weiteren ist es nicht leicht die chinesischen Schriftzeichen zu erlernen. Die komplizierte Aussprache der Worte hat bei mir schon zu einigen lustigen Missverständnissen geführt, welche sich jedoch rasch wieder geklärt haben.

Mit meiner Gastfamilie spreche ich inzwischen eigentlich nur noch Chinesisch, worum ich gleich nach ein paar Tagen gebeten habe. Englisch benutzen wir nur dann, wenn ich gar nicht mehr verstehe was gesagt wird, oder wenn es wirklich wichtig ist, dass ich alles richtig verstehe.

Leider ist es oft so, dass man Leute auf chinesisch anspricht und diese einem dann auf englisch antworten, was manchmal wirklich deprimierend ist, da es einem das Gefühl gibt, dass man nicht gut genug reden kann für ein einfaches Gespräch.

Manchmal habe ich das Gefühl zu reden wie eine fünf Jährige, welche die Gedanken einer 16 jährigen Austauschschülerin hat. Aber es wird langsam besser. Jedoch habe ich an  manchen Tagen das Gefühl schon einiges gelernt zu haben, an anderen Tagen wiederum das Gefühl noch nichts gelernt zu haben. Dann bin ich schnell mit mir selbst unzufrieden, wenn ich ein Wort, welches mir meine Gastfamilie beibringt nicht sofort merken kann, oder mir die passenden Worte nicht einfallen. Wenn meine Gastmutter das merkt gibt sie sich immer Mühe mich wieder aufzumuntern und sagt, dass ich mich nicht selbst soviel unter Druck setzen soll.

Eine wichtige Hilfe ist, dass Rotary hat uns einen Sprachkurs organisiert hat.

2 Mal die Woche dürfen wir Austauschschüler die Schule schon um 12 Uhr verlassen, um zum Chinesischunterricht zu fahren.

Jede Stunde schrieben wir einen kleinen Test zu der gelernten Lektion, welcher uns als Lernhilfe dienen soll.

Vor gut vier Wochen hatten wir einen alle Lektionen umfassenden Test, welcher eine Kombination aus Schreiben, Verstehen und Sprechen war. Diese Test habe ich mit einem A+ bestanden, worüber ich sehr froh bin, da bald eine Neueinteilung der Gruppen stattfindet, bei der alle Austauschschüler des Distrikts nach Leistungsniveau eingestuft werden. Vorher schreiben wir allerdings einen noch größeren und wichtigeren Test, für den ich fleißig lerne.


                           Unterschiede zu Deutschland

Eines der ersten Dinge welches ich hier lernen musste, ist, dass Autos und Mofas hier kaum Regeln haben, oder sich zumindest nur wenig daran halten. Wenn man auf dem Bürgersteig unterwegs ist, passiert es einem oft, dass einem ein Mofa entgegen kommt, sodass man immer aufmerksam sein sollte. Auch die für mich normale Sache, dass Autos am Zebrastreifen anhalten gilt hier nicht.

Des weiteren ist die Einstellung zur Schule hier anders. Hier ist es normal, dass die meisten Schüler, egal ob gut, oder weniger gut Abends in Nachhilfeunterricht gehen, sodass sie erst sehr spät abends nach Hause kommen.

Was ich hier sehr interessant finde, ist, dass Taiwanesen es lieben auswärts zu essen, oder Essen kaufen und mit nach Hause nehmen. Dies ist hier sehr billig und zumeist auch wirklich gut. Leider ist das Essen in vielen der kleineren Restaurants jedoch sehr ölig.

Was für mich anfangs sehr verwirrend war ist die Tatsache, dass viele taiwanesische Frauen auch bei Sonnenschein ihren Regenschirm geöffnet haben. Dies liegt daran, dass es hier als Schönheitsideal gilt eine helle Haut zu haben. Inzwischen habe ich mich auch daran gewöhnt, verwende meinen Regenschirm jedoch nur für den, hier recht häufigen, Regen.


                           Und was sonst noch berichtenswert ist

Der Distrikt 3480 hat für uns Austauschschüler eine Cultureclass organisiert. Jede Woche treffen sich alle Austauschschüler und wir lernen etwas neues aus der chinesischen Kultur kennen. Bisher hatten wir erst viert mal Unterricht, davon war eines eine Eröffnungszeremonie.

Wir hatten einen Ganztagesausflug, bei dem wir denn Zoo Taipeis besichtigt haben, mit einer neu eröffneten Gondel gefahren sind und uns ein Teemuseum angeguckt haben. Ein anderes Mal haben wurden wir in Diabolo (chinesisches Jojo) unterrichtet, was viel Spaß gemacht hat. Am Ende hat jeder eines geschenkt bekommen, was ich sehr nett fand. Das letzte mal war für uns ein wenig verwirrend, da wir mit einer Art Knete Weihnachtsbäume gestaltet haben, was uns absolut nicht als typisch chinesisch vorkam. Später hat mir dann meine Gastmutter erzählt, dass die Arbeit mit dieser Art Knete durchaus typisch sei, jedoch normalerweise auf eine deutlich andere Art praktiziert wird.

Ich bin gespannt, was wir das nächste Mal lernen werden.

Letztes Wochenende hatten wir unsere erste Rotaryreise, bei der wir uns drei Tage einige wirklich schöne Orte im Zentrum und im Süden Taiwans angeguckt haben. Wir hatten eine Menge Spaß, und, wie immer wenn eine große Gruppe Jugendlicher zusammen unterwegs ist, viel zu wenig Schlaf. Wir alle freuen uns auf die nächste Reise, welche allerdings erst nächstes Jahr sein wird.

                  

                  Danke!

Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die mir auf meinem Weg hierher geholfen haben. Hier erst merke ich, wie gut wir während der Orientations auf den Austausch vorbereitet worden sind. Dieser Dank gilt besonders Herr Reinhold und Herr Frisenhahn, aber auch den Rotexern, die mit uns über ihre Erfahrungen gesprochen haben und uns weitere nützliche Tipps gegeben haben.

Auch dem RC Usingen und seinen Mitgliedern möchte ich dafür danken, dass sie sich für mich als Outbound entschieden haben und mir somit diese tolle Chance gegeben haben.

Ein weiteres Danke geht an Chantra Sauter-Servaes, die sich viel Zeit genommen hat um mir chinesisch beizubringen. Ich bin mir sicher, dass ich sie einiges an Nerven gekostet habe. Hier in Taiwan bin ich wirklich froh, dass sie mir im voraus schon einiges beigebracht hat.

Ein besonders großes Dankeschön geht an meine Eltern, die mir die Möglichkeit gegeben haben an diesem Austausch teilzunehmen, und die mich in der Vorbereitungszeit viel unterstützt haben, mir aber auch den Freiraum gegeben haben Dinge selbst zu tun.

Das selbe gilt für meine Verwanden und Freunde die mich viel unterstütz haben.

Allen möchte ich hiermit noch einmal herzlich danken.

Ann-Kathrin Sauer, RC Taipei Metro East, District 3480, Taiwan

1 Kommentar 16.11.07 01:11, kommentieren

lang lang ists her...

ja ich weis ich hab ewig nichtmehr gechrieben... *duck*

hatte einfach keine zeit oder keinen nerv dazu.

 

was soll ich schrieben...

grade eben habe ich noch meinen quartalsbericht gepostet, sodass ihr den jetzt lesen koennt wenn ihr wollt. ihr koennts natuerlich auch lassen, ist eure sache.

 

wenn ich glueck habe kann ich in ein paar wochen wieder mit dem tanzen anfangen. das ist so toll!!!!

ich hoffe zumndest das alles klappt und das es sich preislich im ramen haelt.

wurde uns zuerst ein monatliches taschengeld von 180$ zugesichert bekommen wir jetzt naemlih nur rund 90euro...

naja man kanns nicht aendern...

 

ich war letztens mit meienr gastfamilie in einer chinesischen oper. es war atemberaubend.

ich kann es nur empfehlen. wenn sich die moeglichkeit bietet will ich nocheinmal hingehen.

 

oje ich bekomm heute keinen eintrag hin.

ich leg mich jetzt noch ne stunde oder so schlafen. wofuer gibt es sofas in ner bibliotek?

 

na dann gute nacht!

anka

1 Kommentar 16.11.07 01:32, kommentieren